Eriz Moreno Aranguren/Constanze Müller

Projekt:18192013“ – Analyse des Völkerschlachtdenkmals und Völkerschlacht 

Ort: Stadtraum Leipzig

Zeitraum: 11.-31.10.2013

 

Das Projekt „18192013“ von Eriz Moreno Aranguren und Constanze Müller wirft einen Blick in das Verständnis und in die Bedeutungsbeimessung der Völkerschlacht von 1813 eines jeden beteiligten Volkes. Dabei untersuchen sie vorrangig die museale Schlachtdarstellung. Über die Präsentation von Ausstellungsdisplays, in denen Relikte, Ansichten und Texte von der Völkerschlacht und über sie gezeigt werden, aber auch durch ihre Nicht-Nennung in der musealen Darstellung der Napoleonischen Kriege insgesamt, sprechen Schweden, Italien, Frankreich, Deutschland (Preußen), Österreich, Polen (Herzogtum Warschau) und Russland über den Stellenwert der Völkerschlacht für ihre Nation und über ihre Interpretation der Schlacht. Während die Völkerschlacht für Deutschland das erste große Nachdenken über die deutsche Nation bedeutete, das im Völkerschlachtdenkmal zum Mythos eines Deutschtums verklärt wird, wird sie in anderen Nationalmuseen nicht einmal erwähnt. Die Arbeit der Künstler Constanze Müller und Eriz Moreno Aranguren untersucht diese Repräsentationen und stellt sie im Stadtbild an den historischen Orten vor.

Hier die Bilder aus den unterschiedlichen Museen:

Frankreich: Sarkopharg von Napoleon (Hôtel des Invalides, Paris)

Frankreich: Uniform von Napoleon (Musée de l'Armée, Paris)

Frankreich: Ausstellungsdisplay über 1813 (Musée de l'Armée, Paris)

Frankreich: "Mein Leben war ein echter Roman" (Musée de l'Armée, Paris)

Frankreich: Detail aus dem Gemälde "Napoleon I in Fontainebleau. 31.05.1814.“ von Paul Hippolyte Delaroche (Musée de l'Armée, Paris)

Russland: Gedenkmedaille zur Einweihung des Völkerschlachtdenkmals 1913 (Historisches Museum/Исторический музей, Moskau)